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im Quartier
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Wohn- und Wohnumfeld Verbesserung

 

Quartierswerkstatt

Ziel: Der Bewohnerschaft sollte die Möglichkeit eröffnet werden, ihre Wünsche und Vorschläge zur Situation im Quartier zu äußern und sich an der Umsetzung von Lösungsmöglichkeiten zu beteiligen.

Durchführung:

Im September 2001 veranstalteten wir das Bewohnertreffen in der Mensa der Heinrich-Kraft-Schule an einem Samstag von 13.30 bis 19.00 Uhr.
In drei moderierten Arbeitsgruppen beschäftigten sich die etwa sechzig TeilnehmerInnen mit den thematischen Vorgaben:

1.    Wir gestalten unsere Straße und unsere Grünflächen

2.    Wir betrachten unser Quartier und entwickeln neue Ideen

3.    Wir entwickeln Ideen zum miteinander leben im Quartier

Luftbildaufnahme: Fechenheim

Ergebnis: (siehe auch Seite "Quartiersbroschüre")
Aus der 1. Gruppe entwickelte sich u. a. die Mieterbeteiligung bei der Sanierung der Häuser Konstanzer Str. 91-101 (s. 3.5.1.) und es wurden Pläne für eine Verkehrsberuhigung im Quartier entwickelt. Angesichts der Haushaltslage Frankfurts kamen sie aber nicht über eine Zustimmung im Verkehrsausschuss hinaus.
Gruppe 2 bewirkte mit ihren Vorschlägen u. a., dass die Wohnheim GmbH eingezäunte Sperrmüllplätze einrichtete und insgesamt die öffentliche Sauberkeit im Quartier mehr ins Blickfeld rückte.
Aus den Ergebnissen der dritten Gruppe ergab sich z. B. die Idee zum Aufbau der Nachbarschaftskonfliktvermittlung.

 

Mieterbeteiligung Sanierung Konstanzer Str. 91-101

Ziel: Umsetzung der Mieterplanung für das Außengelände und Beteiligung an Entscheidungen wie farbliche Gestaltung der Fassaden, Bäder, etc.

Durchführung:
Der Beginn dieses Projektes geht auf die Quartierswerkstatt im September 2001 zurück. Dort hatte der Geschäftsstellenleiter der Wohnheim GmbH die Zusage gemacht, dass bei der anstehenden Sanierung der Gebäude Konstanzer Str. 91-101 mit 48 WE die Mieterschaft bei der Gestaltung der Außenanlagen Mitsprache erhalten sollte. Ein Workshop mit anschließender zweimonatiger Arbeitsgruppenphase ergab einen Plan für die Aufteilung und Ausstattung der Grünflächen, den der Quartiermanager in die Planungen der Gesellschaft einbrachte. Da die Mieterwünsche über das Sanierungsbudget hinaus gingen, wurden für die Spielplatzausstattung und Bepflanzung zusätzliche Projektmittel eingesetzt.

Die Sanierung fand wegen Planungsverzögerungen erst über Sommer und Herbst 2003 statt. Sämtliche Mieterversammlungen wurden vom Vermieter und dem Quartiersmanagement zusammen durchgeführt. Die Mieter hatten hinreichende Gelegenheiten, die anstehenden Fragen im voraus zu klären

Foto: Mieterversammlung

und z. B. eigene Entscheidungen über farbliche Gestaltung der Fassaden etc. durchzusetzen. Die Mieterberatung während der Sanierung fand im Nachbarschaftsbüro Meersburger Straße 1 statt.
Mit dem Wohnheim-Sozialdienst wurden Fragen eines Konfliktmanagements besprochen und umgesetzt. Die Zusammenarbeit lief gut. Die Mieter, auch aus anderen Liegenschaften der Gesellschaft, konnten darauf aufbauen und eigene Initiative ergreifen sowie das Beschwerdemanagement nutzen.

Ergebnis:

Die praktische Gestaltung der Außenanlagen begann im April 2004 mit einer samstäglichen Pflanzaktion, bei der 15 Erwachsene und Kinder teilnahmen.

Die beiden Grünflächen wurden in Spielbereiche und Ruhezonen aufgeteilt. Hier im Vordergrund eine Sitzgruppe aus Sandstein

 

Spielplatzpatenschaft Konstanzer- / Bodenseestr.

Ziel: Unterstützung einer Elterninitiative, für ihre geplante Spielplatzpatenschaft ein städtisches Gebäude nutzen zu können.

Durchführung:
Wir unterstützten den Wunsch der Initiative auf Mitnutzung von Räumen in einem anliegenden ehemaligen Toilettenhaus, das seit ca. sechs Jahren von einem

Kinderladen als Spielzeuglager genutzt wird. Über die Beantragung von Stiftungsmitteln aus dem Programm „5000 x Zukunft“ der „Aktion Mensch“ beschafften wir 5.000,00 Euro für die dringend notwendige Dachsanierung und holten Angebote dafür ein. Das Grünflächenamt stimmte der Nutzungserweiterung zu.

Ergebnis:
Da die Gesamtkosten für die Dachsanierung bei über 10 T€ liegen werden, haben wir das Amt bei Projektende auf eine finanzielle Beteiligung angesprochen und die Verwendungsmöglichkeit des Stiftungsgeldes auch für 2005 zugesagt.

 

Weitere Aktivitäten zum Bereich Wohnen und Wohnumfeld

·        Müllsammlung mit 35 Kindern des Hortes „Lollipop“, Juni 2003

·        Dezember 2000 und 2001 Dialog Bewohnerschaft mit Wohnungswirtschaft an Glühweinständen.

·        2001 bis 2003 Gespräche mit Wohnungseigentümern über Belegungssteuerung

·        In 2004 zwei Mieterversammlungen mit MietervertreterInnen aus der Dietesheimer Str. und der Nassauischen Heimstätte GmbH sowie der Revierleitung des 7. Polizeireviers.