LOGO und Home Link Preisverleihung Nachbarschaftspreis 2005

 

 

 


 
 
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Die Bereitschaft, etwas für die Nachbarschaft zu tun, nimmt zu!

Nunmehr zum sechsten Mal wurde der Nachbarschaftspreis am 30. Oktober 2006 in einer Feierstunde vor rund 230 Gästen verliehen. Der Nachbarschaftspreis ist integraler Bestandteil des kommunalen Programms "Frankfurt - Soziale Stadt – Neue Nachbarschaften" und daher eng mit dessen Umsetzung verbunden. 

Die viel höhere Beteiligung im Vergleich zum Vorjahr  am Nachbarschaftspreis 2004 und vor allem die Vielfältigkeit der Bewerbungen zeigt wieder deutlich, dass in unserer Stadt die "Nachbarschaft" in allen seinen Facetten tatsächlich gelebt wird.  Außerdem ist zu erkennen, dass der Nachbarschaftspreis in der Frankfurter Bevölkerung sehr gut "angekommen" ist und von den Menschen angenommen wird.

 

 

 

 

Foto des Festaktes zur PreisverleihungAus insgesamt 62 Bewerbungen - einem Rekord in der Anzahl der Bewerbungen - mussten die Jurymitglieder, bestehend aus Vertretern  der Wohnungswirtschaft, der Stadtverordneten und Vertretern der Verwaltung, die Preisträger ermitteln.

 

 

 

 

Die Preise wurden von Stadtrat Uwe Becker überreicht.

 


Laudatio durch Frau Schmitz-StadtfeldFrau Schmitz-Stadtfeld, Leiterin des Geschäftsfeld Integrierte Stadtentwicklung der Nassauischen Heimstätte hatte zuvor die Laudatio (PDF 23 kb) für die Veranstaltung gehalten.

 

 

 

 

 

 

 

Für das gute unterhaltsame musikalische Rahmenprogramm, dass alle Besucher sehr angesprochen hatte, sorgte der Chor "Auf tönernen Füßen" unter der Leitung von Frau Lutz.

 

 

 

 

 

 

 

In Kategorie I wurden ausgezeichnet:

1. Preis mit 750,- €

Internationaler Frauentreff Sossenheim
vertreten durch: Frau Sevil San

Seit April 2002 trifft sich der Internationale Frauentreff Sossenheim. Er besteht aus 25 bis 30 Mitgliedern aus der Carl-Sonnenschein-Siedlung. Diese Gruppe arbeitet initiativ an Veränderungen ihrer Lebenssituation, entwickelt Projekte und Aktivitäten und sucht gezielt nach Integrationsmöglichkeiten. Vier Frauen aus der Gruppe sind mittlerweile vom Stadtgesundheitsamt geschulte interkulturelle Gesundheitsmediatoren, die in eigenen Publikationen in ihrer Muttersprache Migrantinnen und Migranten und deren Angehörige über das deutsche Gesundheitssystem informieren.

 

 

2. Preis mit je 500,- €

Frau Lieselotte Hohmann, Bastelgruppe
 

Frau Hohmann ist seit 25 Jahren ehrenamtlich für die Ev. Melanchthongemeinde tätig. Sie initiierte eine Bastelgruppe, die das Jahr über für einen im November jeden Jahres stattfindenden Basar bastelt. Der Erlös aus diesem Basar ist für gemeinnützige Institutionen, wie z.B. der Weiße Ring – Gewaltopferbetreuung – oder  die eigene Gemeinde vorgesehen.

 

Putzteufelchengruppe der Hellerhof GmbH
vertreten durch: Frau Aatz, Hellerhof GmbH

Von der Hellerhof GmbH wurde Anfang des Jahres 2005 die „Putzteufelchentruppe“ ins Leben gerufen. In Begleitung eines Erwachsenen gehen die Kinder einmal im Monat durch die Siedlung und sammeln Müll ein. Nach jeder Putzaktion erhalten die Kinder als Nachweis einen Stempel in eine Ausweiskarte und eine Belohnung. Die Kinder werden somit für das Thema Müll sensibilisiert und tragen entscheidend zu einem sauberen Wohnumfeld bei.

 

 

In Kategorie II wurden ausgezeichnet:

1. Preis mit 750,- €

Nachbarschaftsverein Unterliederbach e.V.
vertreten durch: Herrn Oliver Göbel

Einrichtung eines zentralen Bewohnertreffs.  Zu diesem Zweck  wurde zusammen mit der Caritas Frankfurt das ehemalige Gärtnerhaus der Nassauischen Heimstätte gemietet, um es zu einem Bewohnertreff auszubauen, dieses ist zentral im Stadtteil gelegen und daher gut zu erreichen. Es ist vorgesehen, dass dort Beratungen, Kurse, Frauentreffs, Seniorentreffen, Jugendarbeit und ähnliche Aktivitäten stattfinden. Dieser Treff steht allen (auch allen Nationalitäten) zur Verfügung. Ziel ist, dass ein respektvoller Umgang und die Achtung gegenüber anderen gepflegt werden.

 

 

2. Preis mit 500,- €

Mutter-Kind-Treff
vertreten durch: Frau Köse, Frau Ertan und Frau Yaramis

Die Gruppe möchte im unbenutzten Fahrradkeller des Hauses Im Mainfeld 7 einen Mutter-Kind-Treff einrichten. Regelmäßige Treffen für Mütter und Kinder mit gemeinsamer Freizeitgestaltung sind geplant. Weiterhin ist eine eigene Organisation von Nachhilfe für Kinder vorgesehen. Außerdem kann dieser Raum für das Feiern von Kindergeburtstagen genutzt werden, um Lärmbelästigungen bei Feiern in den Wohnungen zu vermeiden.

 

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