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Die Bereitschaft, etwas für die Nachbarschaft zu tun, nimmt zu!
Der
Nachbarschaftspreis für das Jahr 2006 wurde am 26. September 2007 in einer Feierstunde vor rund 250
Gästen verliehen.
Der Nachbarschaftspreis ist ein wichtiger integraler Bestandteil des kommunalen
"Frankfurter Programms – Aktive Nachbarschaft" und daher eng mit dessen Umsetzung
verbunden.

Die hohe Beteiligung seit der Auslobung des Nachbarschaftspreises und vor allem die Vielfältigkeit der
Bewerbungen zeigte wieder sehr deutlich, dass in unserer Stadt die
"Nachbarschaft" in allen ihren Facetten tatsächlich gelebt
wird. Außerdem ist zu erkennen, dass der Nachbarschaftspreis in der
Frankfurter Bevölkerung sehr gut "angekommen" ist und von den
Menschen angenommen wird. Alleine die Tatsache der Teilnahme an dieser
Feierstunde ist eine Ehrung aller Aktiven Menschen und Initiativen in
dieser Stadt, die damit gewürdigt werden.
Aus einer Vielzahl von Bewerbungen mussten die
Jurymitglieder, bestehend aus Vertretern der Wohnungswirtschaft, der
Stadtverordneten und Vertretern der Verwaltung, die Preisträger
ermitteln.

Die Preise wurden von Frau Stadträtin
Prof. Dr. Daniela Birkenfeld überreicht.

Prof. Dr. Johann
Schneider von der Fachhochschule Frankfurt hält die
Laudatio.

Das musikalische
Rahmenprogramm gestaltete „Der Chor Frankfurt“ unter der Leitung von
Michael Weber.
In
Kategorie I wurden ausgezeichnet:

1.
Preis mit je 750,- €

Ökumenisches Hilfenetz Goldstein/Schwanheim e.V.
Das Hilfenetz hat es sich seit 2005 zur Aufgabe
gemacht, die Lücke zwischen ehrenamtlicher Nachbarschaftshilfe und
professionellen Hilfsdiensten zu schließen. Gegen geringe
Aufwandsentschädigung werden Hilfen wie Putzen, Einkaufen,
Gartenarbeiten, kleine Reparaturen angeboten. Zurzeit nutzen ca. 85
Hilfesuchende die Dienste von 115 ehrenamtlichen Helfern. Als
Nebeneffekt bietet das Hilfenetz Arbeit suchenden Personen einen
Einstieg in die Berufstätigkeit. Gleichzeitig lernen sich die
Menschen aus rund 30 Nationen im Stadtteil besser kennen.
Karl Heinz Gundlach
Seit fast zehn
Jahren veranstaltet Karl Heinz Gundlach an jedem zweiten Freitag im
Monat für Jugendliche ohne Vereinsbindung „Streetball by Night“.
Hier können Jungen und Mädchen, woher sie auch kommen, in der
Turnhalle des Frankfurter Turnvereins 1860 e.V. im Ravensteinzentrum
an 6 Basketballkörben bis in die Nacht spielen. Bei kostenlosen
alkoholfreien Getränken und Disco-Klängen verläuft „Streetball by
Night“ ohne Schiedsrichter stets harmonisch. Ein Sportstudent und
ein Disc-Jockey unterstützen Karl Heinz Gundlach.
2.
Preis mit 500,- €

Dr. Rainer Eckert
Dr. Rainer Eckert hat ein Projekt der
Sucht- und Gewaltprävention entwickelt. Es ist speziell auf den
Stadtteil Goldstein zugeschnitten. Zielgruppe sind die Mädchen und
Jungen in den Kindertagesstätten, im Kinderhaus und in der
Grundschule.
Das Projekt baut auf die aktive
Mitwirkung von Eltern, Großeltern und weiteren erziehenden
Erwachsenen. Die Kooperation mit Erzieherinnen, Lehrerinnen und
Lehrern ist eine wesentliche Bedingung für die nachhaltige Wirkung.
Gleichzeitig ist dieses Projekt ein weitreichendes
Fortbildungsprogramm für alle Interessierten.
Ein bedeutsamer Aspekt ist der Bezug zum
Stadtteil. Mit Stadtwald, Goldsteinpark, etc. sind günstige
natürliche Bedingungen für die Entwicklung der Kinder vorhanden.
In Kategorie II
wurden ausgezeichnet:

1.
Preis mit 750,- €

Schultheater-Studio Frankfurt
Die Entwicklung von phantasierten und
phantastischen und auch absurden Zukunftsszenarien für die
Nordweststadt soll das Interesse für Zukunft und Gegenwart des
Stadtteils wecken, Diskussionen auslösen und zur Mitgestaltung des
Lebens im Stadtteil motivieren. Über die gedachte zeitliche Ferne
(2050) können Vorstellungen und Wünsche oder Befürchtungen mit
großem innerem Abstand formuliert werden. Das Motto „Spiel mit
Deinem Stadtteil“ fordert zu einer vollkommen neuen
Auseinandersetzung auf. Mitmachen können Vereine, Schulklassen,
Gemeindegruppen, Künstler, Musiker und einzelne Personen.
2.
Preis mit 500,- €

Katholisches Pfarramt Mariä Himmelfahrt
Ziel des Projektes ist
die Schaffung eines Netzwerks gegenseitiger Hilfe. Der Kontakt zwischen
Jung und Alt und zwischen den unterschiedlichen Ethnien in Griesheim
soll hergestellt und intensiviert werden.
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