Veröffentlichungen der Stabsstelle Aktive Nachbarschaft

 


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23.06.2009

Stadtteilatlas für die Nordweststadt

Die überarbeitete Auflage kann hier heruntergeladen werden

 

26.11.2008

In Fortführung zu der Veranstaltung vom 25.10.2008 - siehe hier unter Veröffentlichungsdatum 07.11.2008 - wurde folgender Gastbeitrag von Frau Stadträtin Prof. Dr. Birkenfeld in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht:

 

An einem Strang
 

Entscheidend bei Hilfen ist, dass sie aufeinander abgestimmt sind.
 
DANIELA BIRKENFELD

 

Das Schwerpunktthema Kinderarmut hat den Jugendhilfeausschuss als gemeinsames Gremium von freien Trägern, Politik und Verwaltung beflügelt. Die Mitglieder der Fachausschüsse nutzten in den vergangenen Monaten intensiv die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus der täglichen Arbeit in Diskussionen über eine neue strukturelle und strategische Ausrichtung einzubringen. Seit Jahren berichten Kindertagesstätten, Schulen sowie Kinder- und Jugendhäuser von hungrigen Mädchen und Jungen oder Kindern, die nicht der Witterung angemessen gekleidet sind. Es brennt der sozialen Fachwelt in Frankfurt unter den Nägeln, solchen Folgen von Elternarmut entgegenzuwirken und allen Kindern eine gute Entwicklung zu ermöglichen.


In der jüngsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurden die Berichte und Vorschläge der Fachausschüsse zusammengeführt und beschlossen. Teilweise mündeten die Ideen direkt in Anträge zum Haushalt 2009. Teilweise muss recherchiert werden, welche Vorschläge kurz-, mittel- und langfristig umsetzbar sind und was die Realisierung kosten würde. So hat die Verwaltung einen ganzen Packen Hausaufgaben mitgenommen, die bis zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses im Juni 2009 erledigt sein müssen, damit die Ergebnisse rechtzeitig zu den Beratungen für den Haushalt 2010/2011 vorliegen.

Mindestens ebenso wichtig wie die einzelnen Vorschläge war die große Zustimmung zum ressortübergreifenden Arbeitsansatz der städtischen Verwaltung. Im April hatte der Jugendhilfeausschuss die Einrichtung einer Arbeitsgruppe befürwortet, um das Thema Kinderarmut aus einer breiteren Perspektive zu betrachten. Dabei stellte sich schnell heraus, dass wir die Teilhabe- und Entwicklungschancen aller Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt im Blick haben müssen. In seiner Sitzung am Montag sprach sich der Jugendhilfeausschuss dafür aus, die Arbeitsgruppe mit dieser Zielsetzung fortzuführen.

Es liegt auf der Hand: Wenn wir die Situation der Kinder weiter verbessern wollen, müssen wir alle Aspekte von den Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsmöglichkeiten über das Bewegungsangebot bis hin zur Wohnsituation einbeziehen. Entsprechend sind in der Arbeitsgruppe neben den Dezernaten Soziales und Bildung die Ressorts Gesundheit, Sport, Umwelt, Stadtplanung, Wohnen, Kultur sowie die Rhein-Main Jobcenter, die Stadtbücherei, das Kinderbüro und das Amt für multikulturelle Angelegenheiten vertreten. Diese Dezernate, Ämter und Gesellschaften tragen schon jetzt gemeinsam mit den freien Trägern dazu bei, Benachteiligung von Kindern durch ihre Lebensumstände auszugleichen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Das entscheidende ist jedoch, dass alle Angebote miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt werden.

Die Untersuchung bundesweiter Hilfsangebote durch das Deutsche Jugendinstitut stützt diesen Ansatz. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis: "Nicht einzelne Modelle für sich können eine gute Versorgung von Familien mit Unterstützungsangeboten gewährleisten und den Schutz von Kindern verbessern, dies gelingt nur in einem umfassenden und differenzierten Netzwerk Frühe Hilfen." Was die Untersuchung für den ersten Lebensabschnitt aussagt, gilt letztlich für alle Phasen der Kindheit und Jugend.

Für die Koordinierung der Frühen Hilfen haben wir im Jugend- und Sozialamt kürzlich ein neues Team geschaffen, das auch das Kinderschutztelefon bedient, 0800/ 20 10 111. Dort rufen nicht nur Eltern, Kinder und Nachbarn an, sondern auch Erzieher, Lehrer, Sozialarbeiter, Hebammen und Ärzte. Sie wollen wissen, wo es weitergehende Unterstützungsangebote für die Besucher ihrer Einrichtungen gibt. Das Hilfenetz in der Großstadt Frankfurt ist einfach zu umfangreich, als dass jeder jedes Angebot kennen könnte.

Neben den Entwicklungen auf der übergeordneten Ebene ist mir der sozialräumliche Aspekt besonders wichtig. Der Frankfurter Caritasdirektor Hartmut Fritz, der auch stellvertretender Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist, hat das Thema zu Recht in der Sitzung angesprochen. Unsere positiven Erfahrungen in den Quartieren des "Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft" bestätigen dies. Dort stehen soziale Einrichtungen, Vereine, Kirchen und andere Initiativen in engem Kontakt, stimmen sich ab, bündeln ihre Kräfte und lösen viele Herausforderungen durch gemeinsame Anstrengungen.

Dort, wo es kein Quartiersmanagement gibt, könnten Stadtteilkonferenzen die Vernetzung der Institutionen vor Ort übernehmen. Das Sozialrathaus Bornheim lädt regelmäßig zu Stadtteilkonferenzen ein. Im Gespräch mit Vertretern von sozialen Einrichtungen, Stiftungen, Sozialbezirksvorstehern, Ortsbeiratsmitgliedern, Kinder- und Seniorenbeauftragten lassen sich viele Dinge klären. Gleichzeitig erfährt die Verwaltung, wo es an etwas fehlt und kann auf ungünstige Entwicklungen frühzeitig reagieren.

Bei der jüngsten Stadtteilkonferenz war die zunehmende soziale Bedeutung des gemeinsamen Mittagstisches ein Thema. Teilnehmer berichteten, dass es schon Mittagsangebote für Kinder gibt, die aber längst nicht mehr ausreichen. Dies hat mich noch einmal bestätigt, wie wichtig es ist, Mittel für den Ausbau der Mittagsversorgung - besonders unter dem Aspekt des sozialen Miteinanders - bereitzustellen. Der ressortübergreifende Arbeitsansatz, den der Jugendhilfeausschuss bestärkt hat, kann in Verbindung mit der sozialräumlichen Ausrichtung und der guten Kooperation mit freien Trägern viel für die Kinder und die Familien bewirken. Die konzentrierte Arbeitsatmosphäre und die Offenheit, die wir im Jugendhilfeausschuss erlebt haben, machen mich zuversichtlich. Alle ziehen an einem Strang.
 

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Erscheinungsdatum 26.11.2008

14.11.2008

Die Fachhochschule Frankfurt, FB 4, Soziale Arbeit und Gesundheit, Frau Prof. Dr. Ute Straub, veröffentlichte einen Bericht zu der Thematik "Hochschul- und Sozialpartnerschaften zwischen Krakau und Frankfurt am Main".

Der Bericht kann hier heruntergeladen werden.   

 

07.11.2008

Am 25. Oktober 2008 veranstalteten die „Sozialpolitische Offensive Frankfurt“ und die „Frankfurter Rundschau“ eine öffentliche Diskussion zum Thema „Frankfurt 2030 – die Soziale Stadt“. Bei dieser Gelegenheit sprach Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld als Dezernentin für Soziales, Senioren, Jugend und Sport der Stadt Frankfurt am Main über „Armut nach der Arbeit“ (den kompletten Redetext können Sie hier herunterladen).

 Die Sozialdezernentin hob hervor: „Wenn wir von Teilhabe sprechen, müssen wir meines Erachtens zwei Aspekte betrachten: zum einen den finanziellen, zum anderen den psychosozialen Aspekt. Denn für mich ist Altersarmut mehr als ein finanzielles Problem. Wir müssen auch die Vereinsamung im Blick haben, die durch fehlende finanzielle Ressourcen natürlich befördert wird, aber dem Grunde nach in allen Schichten anzutreffen ist.“

Die Stadträtin hält es deshalb für erforderlich, die stadtteilorientierte Arbeitsweise weiter zu verstärken, auch im Hinblick auf die Prävention der Altersarmut. Als positives Beispiel wies sie auf das „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ hin, das die Stadt in diesem Jahr wegen seines Erfolges weiter ausgebaut hat. 

Zu diesem Thema finden Sie hier den Gastbeitrag von Stadträtin Prof. Dr. Birkenfeld in der Frankfurter Rundschau vom 28.10.2008.

Die Diskussionsveranstaltung war ein wichtiger Beitrag in der Auseinandersetzung mit dem Thema Armut in all ihren Ausprägungen. Die komplette Dokumentation der Veranstaltung stellt die „Sozialpolitische Offensive Frankfurt“ zur Verfügung.

 

19.08.2008

Vom 17. bis 21. September 2007 hat die Stadt Krakau eine Fachkonferenz zu Methoden der Sozialarbeit organisiert. An dieser Konferenz nahmen sieben Experten des Jugend- und Sozialamtes, drei Fachleute von sozialen Organisationen und drei Wissenschaftler/innen von der Fachhochschule bzw. der Universität Frankfurt teil. 

Die anlässlich der Stabsstelle Aktive Nachbarschaft vorgestellte Präsentation, auch in polnischer Sprache, kann hier betrachtet werden.

Download der Präsentation ist hier möglich!

Der Abschlussbericht über die ersten vier Quartiere des kommunalen "Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft" wurde ebenfalls in polnischer Sprache vorgestellt.

Er kann hier heruntergeladen werden.

 

27.06.2008

Die anlässlich des von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiierten internationalen Kongresses "Auf die Städte kommt es an - Integrierte Stadtentwicklung in Europa" in Leipzig vorgestellte Präsentation der Stabsstelle Aktive Nachbarschaft im Sozialdezernat der Stadt Frankfurt am Main befindet sich hier.

 

13.02.2008

Der Abschlussbericht über die ersten vier Quartiere des kommunalen "Frankfurter Programms - Aktive Nachbarschaft" (vormals "Frankfurt - Soziale Stadt - Neue Nachbarschaften") wurde veröffentlicht.

Interessierte können sich hier die Publikation und den Anhang dazu downloaden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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